Musiktage

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Zwischen Schlagzeug, Schokolade und Saxophon

Musiktage der Marienschule auf dem Wohldenberg



„Same Procedure as last year?” „Same procedure as every year!”. Diese Worte nehmen nicht nur die Protagonisten des berühmten „Dinner for One“ jedes Jahr an Silvester in den Mund, auch die Lehrer der Fachgruppe Musik der Marienschule könnten diesen Dialog perfekt führen, hatten sie doch wieder einmal zu den traditionellen Musiktagen auf dem Wohldenberg eingeladen. Über 100 Schülerinnen und Schüler in insgesamt acht Gruppen waren der Einladung gefolgt und sangen, rockten und bliesen vom 28. Februar bis zum 04. März um die Wette.
Wie jedes Jahren bekommen die zahlreichen Musikgruppen der Marienschule die Möglichkeit, außerhalb ihrer begrenzten Probenzeit während der Schulwoche einige Tage im Frühjahr die Arbeit am musikalischen Repertoire zu intensivieren und die vielen Stücke weiter zu verfeinern. Außerdem können sich die Schülerinnen und Schüler untereinander weiter kennenlernen und haben die Chance, sich weitab von Gedanken an Arbeiten, mündlichen Noten und Hausaufgaben der Musik zu widmen. Dieses Jahr beherbergte die Jugendbildungsstätte Haus Wohldenberg bei Holle einen Chöre, drei Bands und eine Einsteigergruppe für „Taste/Saite/Rhythmus“, eine Blockflötengruppe, eine Bigband sowie drei Bläsergruppen. Unter der Leitung von Angelika Brandt, Angela Brungs, Fachgruppenleiter Peter Littmann, Ekkehard Sydow und Barry Cloke wurde jeden Tag von morgens bis abends geprobt, unterbrochen nur von den Essenszeiten und kurzen Pausen. Die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen fünf bis zwölf waren mit vollem Einsatz dabei und so schaffte man es nie, durch das Haus zu gehen, ohne irgendeine Gruppe musizieren zu hören.
Doch auch in den Pausen gab es viel zu erleben: Bei Kälte, aber strahlendem Sonnenschein wurde der Turm des Wohldenbergs und der zugehörige Hutewald besichtigt, es wurde mit viel Einsatz und Fairness gemeinsam Fußball gespielt oder einfach die Sonne genossen. Vergessen darf man auch nicht die vielen Gespräche, den Spaß und die gute Laune, die sich von den Zimmern auf die gesamte Reisegruppe übertrug. Und da das Geburtstagskind der Musiktage mit sehr vielen Kuchen bedacht wurde, bekamen nicht nur alle Marienschülerinnen und Marienschüler, sondern auch die Mitglieder einer anderen Gruppe aus dem Raum Hamburg noch kostenlos viele Leckereien geliefert.
Am Ende ging es allerdings noch einmal nur um die Musik. Am letzten Abend des Aufenthaltes steht seit jeher auch immer ein Konzert aller Gruppen auf der Tagesordnung, um so das Gelernte den anderen Gruppen zu zeigen und unter anderen Bedingungen als bei der Probe aufzuführen. Die Auswahl reichte dieses Mal von „Down by the Riverside“ über „Das Phantom der Oper“ bis zu aktuellen Rock-und Popsongs. Den Gruppen gelangen ihre Auftritte mit Bravour und so fielen alle wohl etwas erschöpft, aber sicherlich sehr viel glücklicher ins Bett, ohne dabei nur ans Schlafen zu denken. Vielmehr wurden die schönsten Momente der letzten Tage noch einmal aufgegriffen und dabei herzlich geschmunzelt. Und die Frage „Fahren wir nächstes Jahr wieder auf Musiktage?“, die auf der Rückfahrt kursierte, könnten die Lehrer auch mit „Same procedure as every year“ beantworten.
Daniel Kandora



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Der erste Einsatz der Musikmentorin 

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Vom 15.03. bis zum 18.03.2010 war es mal wieder so weit. Die Musiktage der Marienschule standen auf dem Programm und ab ging es auf den Wohldenberg.
Ein paar Leute aus meinem Musikkurs und ich hatten sich bereit erklärt, abends die Kinder ins Bett zu bringen und auf den Fluren für Ruhe zu sorgen.
Auch wenn dies manchmal nicht ganz so schnell ging, wie wir uns das erhofft hatten, hat es uns doch allen sehr viel Spaß gemacht.
Und obwohl es vorher nicht geplant war, durften wir sogar einzelne Proben und Registerproben leiten. Wir haben mit den Kindern neue Stücke eingeübt und hatten alle viel Spaß dabei.
Am letzten Abend gab es dann wieder den traditionellen „bunten Abend“. Die Bläserklasse 6d und die drei Schülerbands, die dieses Jahr mit auf dem Wohldenberg waren, präsentierten mit viel Spaß und Engagement ihre während der Musiktage einstudierten Musikstücke.
Alle hörten den anderen aufmerksam zu und klatschen am Ende für die gelungenen Vorträge.
Als dann alle Teilnehmer der Musiktage auf ihre Flure und in die Aufenthaltsräume verschwunden waren, nutzen wir, die Schülerinnen aus dem Musikleistungskurs, die Gelegenheit, an diesem Abend auch noch etwas musikalisch zu werden. Herr Littmann spielte am Klavier und wir sangen gemeinsam mit Herrn Sydow einige Lieder aus unseren Musikbüchern.
Dies war wieder einmal ein gelungener Abschluss der Musiktage.
Doch unser Job war damit noch nicht vorbei, denn auch an diesem Abend hieß es wieder, die Kinder in ihre Betten zu bringen.
Um 22 Uhr ging es also wieder los: Zähne putzen, Licht aus, nur noch leise reden, nicht mehr über die Flure laufen.
Uns allen hat es sehr viel Spaß gemacht auf die Kinder aufzupassen und vor allen Dingen einige Proben zu leiten und mit den Kindern neue Stücke einzuüben.
Und wenn sich die nächste Gelegenheit ergibt, wieder so etwas zu tun, sind wir gern wieder mit viel Spaß und Engagement dabei.
 
Viele Grüße,
 
die Schülerinnen des Musikleistungskurses (Vanessa, Elisabeth, Luisa, Theresa und Elisabeth)

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