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musischer Schwerpunkt

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Informationen zur Klasse mit musischem Schwerpunkt 


Unsere erste CD ist fertig!

 Zum Einführungspreis von 10,00€ erhätlich bei Ekkehard Sydow.





Blaeserklasse
Die Bläserklasse 6d beim Bürgerfest des Ameos-Klinikums

Grundkonzept
Die Klasse erhält in allen Fächern die volle Stundenzahl, es findet im Vergleich zu den anderen Klassen an keiner Stelle eine Kürzung statt. Zusätzliche Stunden und Anforderungen gibt es im musischen Bereich, dabei werden in verschiedenen Jahrgangsstufen verschiedene Schwerpunkte gesetzt.

In der Klasse 5, 6 und 7 liegt der Schwerpunkt bei Musik
In der Klassenstufe 8 liegt der Schwerpunkt bei Darstellendem Spiel
In der Klasse 9 liegt der Schwerpunkt bei Kunst


Auftritt des Chores der Ribblesdale School, Clitheroe, zusammen mit den Bläsern der Marienschule auf dem Weihnachtsmarkt


Klasse 5 - 7: Musikalischer Schwerpunkt - Bläserklasse (Abschluss mit Leistungsabzeichen D1 der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V.)


[Lesen Sie hier, wie aus einer 5. Klasse ein perfektes Orchester wird!]

Hintergrund
Verschiedene aktuelle Untersuchungen belegen, dass das Erlernen eines Musikinstrumentes für die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen positive Wirkungen hat, die weit über das Fach Musik hinausgehen. Dazu gehören
• Arbeitsdisziplin, Konzentrationsfähigkeit und Durchhaltevermögen,
• Teamfähigkeit, das Einfügen in Gruppenprozesse sowie die Wahrnehmung der eigenen Bedeutung für die Gruppe,
• Kreativität, Selbstvertrauen.

Instrumente - Auswahl und Unterricht
Die Klasse wird als Bläserklasse eingerichtet, das heißt, dass jedes Kind der Klasse ein Blasinstrument des Orchesters erlernt und spielt. Zur Wahl stehen Querflöte, Oboe, Fagott, Klarinette, Saxophon, Trompete, Waldhorn, Bariton, Posaune, Tuba und Schlagwerk.
Das Schuljahr beginnt mit einer zweitägigen Orientierungsphase, die Kinder können die Instrumente ausprobieren, die Instrumentallehrer stellen sich und ihr Instrument vor, dann wird gemeinsam entschieden, wer welches Instrument lernt. Kriterien dabei sind
• der Wunsch des Kindes,
• die körperliche Eignung fiir ein bestimmtes Instrument,
• die ausgewogene Besetzung des Klassenorchesters.

Falls Kinder schon eines der Instrumente spielen, sollte Rücksprache mit dem Fachlehrer erfolgen. In der Regel werden die Kinder der Klasse Neueinsteiger sein. Für sie stehen qualifizierte Instrumentallehrer der Schule und der Musikschule zur Verfügung. Instrumente stehen in ausreichender Zahl zum Ausleihen zur Verfügung.

Unterrichtsorganisation und Zeitaufwand

Der Stundenplan der Bläserklasse entspricht bis auf das Fach Musik dem der normalen Klassen 5 - 7. Beim Musikunterricht sind zwei Bereiche zu unterscheiden:
• Der Klassenunterricht: Er erfolgt an drei Stunden pro Woche und ist integriert in den normalen Stundenplan am Vormittag. Hier steht die Musikpraxis im Vordergrund. Schon nach wenigen Wochen wird man mit den neuen Instrumenten im Klassenorchester oder in kleineren Ensembles gemeinsam musizieren, die in Klasse 5 - 7 anstehenden Inhalte wie Notenkunde, Entwicklung von Rhythmusempfinden und Gehör oder das Kennenlernen von Instrumenten lassen sich auf diese praktische Weise besonders gut und nachhaltig vermitteln.
• Der Instrumentalunterricht: Er erfolgt in der Regel in sehr kleinen Gruppen von zwei bis vier Schülern einmal pro Woche am Nachmittag in den Räumen der Schule. Hier steht die spezielle Technik des Instrumentes im Vordergrund und der Lehrer kann auf die individuellen Fortschritte und Bedürfnisse des Schülers eingehen. Die Lehrer werden in Kooperation von der Musikschule gestellt. In Klasse 7 ist der Instrumentalunterricht nicht mehr verpflichtend.

Jeder weiß, dass das Lernen eines Instrumentes regelmäßiges Üben erfordert. Das gilt natürlich auch für die Bläserklasse. Ein Teil des nötigen Übungspensums können die Schüler durch das Musizieren in der Klasse abdecken, so dass der Zeitaufwand geringer ausfällt als beim rein privaten Erlernen eines Instrumentes. Trotzdem soll nicht verschwiegen werden, dass, wer sein Instrument wirklich beherrschen will, es auch gelegentlich zu Hause zur Hand nehmen muss.
Wenn das erste Anfangsstadium überwunden ist und die Klasse sich hören lassen kann, werden Auftritte anstehen, auch dafür müsste man entsprechende Zeit einplanen.

Kosten
Der zusätzliche Unterricht und das Ausleihen eines Instrumentes erfordern einen monatlichen Beitrag der Eltern von 32,00 EUR zusätzlich zum Schulgeld. Enthalten sind die Kosten für den Instrumentalunterricht, Ausleihe und Versicherung für die Instrumente. In besonderen Fällen wird - ähnlich dem Verfahren beim Schulgeld - die Schule helfen und dafür sorgen können, dass ein Besuch der Klasse nicht an finanziellen Problemen scheitert.

Eingangsvoraussetzungen
Es gelten prinzipiell dieselben Voraussetzungen wie für die normalen Klassen. Es ist weder erforderlich bereits ein Instrument zu spielen, noch müssen besondere musikalischen Fähigkeiten nachgewiesen werden (etwa durch eine Aufnahmeprüfung). Wünschenswert ist allerdings ein besonderes Interesse im musischen Bereich, unverzichtbar ist die Bereitschaft zu besonderem Engagement in zeitlicher Hinsicht (z.B. für Auftritte).


Weiterführung nach Klasse 7
Nach drei Jahren ist der speziell musische Schwerpunkt mit dem Lehrgang Bläserklasse beendet. Dann bekommen die Fächer Darstellendes Spiel und Kunst einen höheren Stellenwert. Wer weiter an seinem Instrument aktiv bleiben möchte, wird ein passendes Angebot unter den Musikarbeitsgemeinschaften z.B. Sinfonisches BlasOrchester (SBO) oder BigBand finden. Eine Fortführung des instrumentalen Unterrichtes kann auf Wunsch in der Schule weiter erfolgen.


Klasse 8: Darstellendes Spiel
Die Marienschule pflegt traditionsgemäß Schultheater in Arbeitsgemeinschaften von der Eingangsstufe bis in die Oberstufe, ob als Schauspiel oder Musical, deutsch- oder fremdsprachig. Die Entwicklung von Kreativität und die Erfahrung der eigenen Möglichkeiten im Spiel stellten stets einen Baustein zur Persönlichkeitsentwicklung dar, wie sie der Marienschule wichtig war und ist.
Seitdem Theater im Fach Darstellendes Spiel für die Jahrgänge 11 - 13 in Niedersachsen unterrichtet werden kann, gehört die Marienschule zu dem kleinen Kreis der Gymnasien, die die Unterrichtserlaubnis bekommen haben. Das große Interesse unserer Schülerschaft belegt den Erfolg dieses Faches, das von einer größeren Fachgruppe an unserer Schule vertreten wird.

Aus diesen Erfahrungen heraus hat sich die Marienschule entschlossen, diesen Akzent ihres Profils auch in die Gestaltung des musischen Zweiges aufzunehmen und hier als Unterrichtsfach mit folgender Zielsetzung anzubieten:

Persönliche Kompetenz

• Stärkung der sprachlichen und körperlichen Ausdrucksfähigkeit
• Auftrittskompetenz (vor Gruppen / Publikum)
• Schulung des Körpergefühls
• Rollendistanz und Selbstreflexion
• differenzierte Wahrnehmung
• Teamfähigkeit

Mediale Kompetenz
• Kenntnisse dramaturgischer Mittel
• Kenntnisse literarischer Mittel
• Figurenerfahrung: Biographie- und Charakterentwicklung
• Inszenierungsideen und originelle Umsetzung
• Kenntnisse unterschiedlicher Spielweisen und Genres
• Ensemblespiel

Diese Ziele können z.B. erarbeitet werden an Themen wie Szenisches Arbeiten mit Textvorlagen; Figurentheater; Erarbeitung von Literatur (Ballade, Märchen...); Außenseitertum und Starkult; Sitten, Gebräuche und Rituale; Theatertechnik ...
Das Fach wird zweistündig zusätzlich zu dem Fächerkanon des jeweiligen Jahrgangs unterrichtet. Wie in den anderen Fächern wird die Leistung bewertet, wobei der Entwicklung von Kreativität besonderes Gewicht zukommt.

Kulturelle Bildung in der Klasse 9
Die ganzheitlich-ästhetische Bildung wird mit einem zusätzlichen Schwerpunkt aus dem Fach Kunst heraus abgerundet. Zielsetzung soll hier sein, vertieftes Wissen und Wahrnehmen unserer kulturellen Tradition - auch im Vergleich zu anderen Kulturen - zu erreichen. Weiter muss es hier aber auch darum gehen, neuere Entwicklungen in diesem Bereich aufzuspüren und den Schülerinnen und Schülern zugänglich zu machen.
Exemplarische Vorhaben, die diese Zielsetzungen veranschaulichen, könnten sein:

• Architektur - historische Gebäude, z.B. Kirchen, historische Plätze, Stadtentwicklung aus kulturell - ästhetischer Perspektive
• Landschaftsgestaltung und -entwicklung
• Bewahren und Ausstellen - Ausstellungsorte und ihre Konzeptionen und Möglichkeiten, also Museen, Galerien, Plätze usf.
• Werkstattbesuche bei Künstlern
• Webdesign






Gymnasium Marienschule Hildesheim
Brühl 1-3 | 31134 Hildesheim | Telefon: 0 51 21 / 91 74 0

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Donnerstag, 27. November 2014

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